Kunstradfahren

Wettkampfregeln


Die wichtigsten Wettkampfregeln des Kunstradsports

Die Fahrfläche der Kunstradfahrer ist bei internationalen Wettbewerben 12-14 Meter lang und 9-11 Meter breit. In der Mitte der Fahrfläche sind drei Kreise von 0,5 Meter, 4 Meter und 8 Meter. Die Wertung der Fahrprogramme erfolgt nach Schwierigkeit und Ausführung. Es wird vom Aktiven selbst zusammengestellt. Er wählt dabei aus einem international genormten Reglement von ca. 120 Übungen. Und er hat auch freie Wahl für seine Begleitmusik.

Während des Programmvortrags muß die eingereichte Reihenfolge der Übungen eingehalten und die Räder dürfen nicht verlassen werden. Der Vortrag des Sportlers im Einer Kunstradfahren umfaßt bis maximal 30 Übungen, die innerhalb von höchstens 5 Minuten ausgefahren werden müssen. Als kleine Einteilungshilfe für den Fahrer werden die vollen verbrauchten Minuten durch eine Piepston oder Gong kundgetan. Jede Übung hat eine bestimmte Wertungsziffer, d.h. Schwierigkeitsstufe. Die Summe der 30 Einzelteile ergibt die "Schwierigkeitspunkte" der Kür. Sie werden beim Wertungsgericht "eingereicht".

Bewertet werden Schwierigkeit (Inhalt) und Ausführung des Wettkampfprogramms.

Punktabzug gibt es bei der Schwierigkeit unter anderem wenn:

Punktabzug bei der Ausführung erfolgen unter anderem:

Die erreichte Gesamtpunktzahl ergibt sich schließlich, wenn die Summe der Fehler aus Schwierigkeit und Ausführung von der aufgestellten Gesamtpunktzahl abgezogen ist.

Für das Zweier-Kunstradfahren gelten die gleichen Regeln. Jedoch werden hier nur höchstens 25 Übungen gefahren. Davon mindestens 8 und höchstens 15 Übungen auf einem Rad. die restlichen auf 2 Rädern. Es kann auf zwei Rädern oder auf einem Rad begonnen werden.