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Radsporthalle

Die Radsportler bekommen nach dem Krieg von der Gemeinde einen Platz im Seetal kostenlos zur Verfügung gestellt und unter der Leitung des Vorsitzenden Wilhelm Ruckaberle wird 1951 mit der Erstellung einer Halle begonnen. Ursprünglich hat das Bauwerk an zwei Stellen ausschwenkbare Klappen, die die Montage eines Zeltanbaus an jeder Seite erlauben. Aufgrund des muldenförmigen Geländes hat es für die Zeltzuschauer den Anschein als ob sie tiefer sitzen und das Geschehen gewissermaßen auf einer Empore verfolgen. Am 24. und 25. August 1952 ist der erste Abschnitt des Hallenbaus fertig und wird feierlich eingeweiht. Schon bald wird die Halle zu klein und der Vereinsvorsitzende Wilhelm Ruckaberle setzt sich 1960 für eine Vergrößerung der Halle ein. Ein Jahr später ist der zweite Bauabschnitt fertig und eine Kegelbahn eingebaut. Diese ragt auf der Ostseite einige Meter über den Giebel hinaus, und so besteht die Möglichkeit, mit einem Zelt die Halle zu vergrößern. 1967 wird die Halle um eine Bühne erweitert. Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme werden neue Sanitäranlagen und Umkleideräume installiert. 1980 wird im Zuge der Renovierungsarbeiten das Dach mit Dachpappeschindeln neu gedeckt. Innen wird die Halle mit Holz verkleidet und eine neue Beleuchtung installiert. 1984 wird in der Halle ein flächenelastischer Sportboden verlegt und die Heizungsanlage erneuert. 1992 vollbringen Vereinsmitglieder eine "artistische" Meisterleistung, sie decken das Dach der Halle mit Aluprofilblechen. 1994 ist die Halle bereits wieder zu klein, 7m werden an der westlichen Seite angebaut. 2002 richten Vereinsmitglieder neue Sanitäreinrichtungen ein.

Um eine eigene Halle finanzieren zu können, müssen sich die Mitglieder des Vereins heftig ins Zeug legen. Es müssen möglichst viele Veranstaltungen wie Hochzeiten, Jahrgangsfeiern, Geburtstage, Kofirmationen usw. durchgeführt werden, bei denen der Verein die Bewirtung übernimmt, um zum Erhalt der Halle beizutragen. Natürlich finden auch sportliche Veranstaltungen wie Radballturniere und Kunstradwettbewerbe statt. Jahrelang sind Faschingsveranstaltungen wie Witwenball und Kinderfasching sehr beliebt. Leider lässt das Interesse daran Mitte der 90er Jahre nach und die Veranstaltungen werden eingestellt.
Für die Bewirtung ist ein Küchen- und Thekenteam verantwortlich, das an manchen Wochenenden bis tief in die Nacht vor Ort ist.

2012 wird eine Photovoltaikanlage auf der Radsporthalle installiert um damit einen Teil der anfallenden Kosten zu decken.
Unter der Woche wird bei Beerdigungen der Leichenschmaus in der Radsporthalle durchgeführt.


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